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Doris Ulbrich

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Krampfadern

Als Ursache für Krampfadern gilt im Allgemeinen die Bindegewebsschwäche. Aus osteopathischer Sicht ist diese Erklärung unzureichend. Auch Menschen mit gutem Bindegewebe haben Krampfadern. Und warum ist weitaus stärker und häufiger das linke Bein betroffen?

Mittels osteopathischer Untersuchung versucht man zum Beispiel zu beurteilen, ob irgendetwas Druck auf die große Beinvene ausübt und somit den Rückfluß des venösen Blutes hemmt, einen Rückstau erzeugt.

Am linken Bein ist das sehr oft der Dickdarm, der auf die Vene drückt. Auch können andere benachbarte Gewebe, welche verklebt, vernarbt oder verkrampft sind, einen mechanischen Zug auf die Vene ausüben und eine Kompression der Vene auslösen. Häufig tritt in Folge von Vernarbungen nach Gebärmutterentfernungen, Leistenbrüchen und Blinddarmoperationen Krampfadern aus. Auch eine Verklebung der Gebärmutter zur Seite hin kann ausreichen.

Was kann man tun: Der Osteopath versucht die betroffenen Gewebe mit seinen Händen zu normalisieren. Gelingt ihm dies, so fällt die Belastung auf die Vene weg oder wird vermindert. Oft sieht man recht bald wie der Fuß eine bessere Farbe zurückgewinnt und der Druck in den Krampfadern nachläßt.

Zu beachten ist:
Wenn die Venenklappen schon kaputt sind, kann auch eine osteopathische Behandlung daran nichts ändern. Wird die Vene jedoch operiert und die Ursache nicht behoben, besteht eine große Gefahr, dass sich recht bald neue Krampfadern bilden.